Von Michael Springer
Liebe Närrinnen und Narralesen! — So eine Lokalpresse-Redaktion kann schon viele Erlebnisse erzählen.
Lustiges ist dabei, Ernstes, sogar „Verfassungswidriges“ — immer muss abgewogen werden, was publiziert werden kann.
Nicht nur in der Karnevalszeit wird dabei auch herumerzählt und fabuliert. — Die schlimmste und zugleich volkstümlichste Form ist das „Anlügen aus Gemeinnützigkeitsgründen.“
Das geht so: „Wir sind ein Berliner Karnevalsverein und unsere Veranstaltungen werden dieses Jahr am xx Februar 2024 an einem Kulturort stattfinden. — Aktuell haben wir noch sehr viele Karten zu verkaufen, weshalb wir Sie fragen möchten, ob es möglich ist, dass Sie mithilfe des beiliegenden Flyers über unsere Veranstaltung informieren könnten?“
Und jetzt kommt die dreiste Lüge: „Wir sind ein nicht kommerzieller Verein, bei dem der Spaß und die
Kulturförderung im Vordergrund steht.“
Liebe Närrinnen und Narralesen — „Mer lasse uns net verklappsen!“
Karten verkaufen – und ein „nicht kommerzieller Verein?“ — „Spaß und die Kulturförderung im Vordergrund – soso!“ — Das hört sich doch ziemlich geschäftig an!
Und dazu gibt es auch noch einen „Schatzmeister!“ — „Also das mit dem „nicht kommerziellen Verein“ kaufe ich einfach nicht ab!
— Spaß und Kulturförderung sind auch immer „gewinnbringend“ — und so liegt hier auch noch eine immaterielle und fühlbare „Zugewinnabsicht“ vor! —
Und nun zum Schlußwort des Vereins: „Wir würden uns sehr über Ihre Hilfe freuen,“ schreibt die Sekretärin des Karnevalsvereins, und insinuiert dabei, die Redaktion möge doch bitte kostenlos etwas publizieren.
Genau das geht jedoch nicht! — Denn: über das Jahr kommen berlinweit rund 15.000 ähnliche Anfragen von Vereinen, in denen die Worte „nicht kommerziell“, „gemeinnützig“ oder „gemeinwohlorientiert“ eingesetzt werden! — Das muss alle gutwilligen Initiativen und Hilfestellungen der Redaktion überfordern! — Und Freizeit- und Kulturvergnügungen subventioniert die Redaktion nicht mit kostenloser Arbeit!
Gleichheit, Entfaltungsfreiheit und Inklusion „first!“
Die Marzahn-Hellersdorf Zeitung ist ein faires, inklusives familienfreundliches Medienangebot: Es gibt keine Klick-Anzeigen mit lästiger, jugendgefährdender oder körperverändernder Werbung oder sogar suchtgefährdender Glücksspielwerbung. — Und es gibt keine Leser-Paywalls! — Das nimmt alle Kinder, Eltern, Großeltern und im Prinzip auch alle Bürger und Gäste mit! — Auch die Eliten und Gutverdiener dürfen kostenlos mitlesen, und müssen sich nicht mehr hinter Abo-Zugängen verstecken!
Gleiche Sichtbarkeit für Alle – im offenen Internet – das wird die Stadtgesellschaft befrieden helfen! Und es wird das Lesen wieder in den Mittelpunkt der Generationen rücken! Bildung und Stadtgespräche können aufblühen!
Es ist inklusiver, fairer und sozialer Kapitalismus pur, der die Redaktion antreibt! — Oder auch Geben & Nehmen plus Gewinnen für Alle! Heijo und Helau!
Einfach.SmartCity:Machen: Berlin! — Diese Zeitung benötigt 1,50* € pro Vereinsmitglied und Jahr, wenn ein Verein kostenlos im Jahr mitliest und einmalig zu einer Veranstaltung aufruft! Eine Karnevalsnachricht mit Ankündigung aller Karnevals-Veranstaltungen im Bezirk kann schon ab 29 € publiziert werden.
Kontakt: info@marzahn-hellersdorf-zeitung.de
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